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! Mitteilung !



Unsere Partnerorganisation in Rumänien, die Stiftung "Fundaţia de caritate Speranţa", hat im Sommer 2009 beschlossen, künftig auf die Mitarbeit der Schweizer Teammitglieder und damit auch auf die Finanzierung durch den Verein Sonnenstrahl zu verzichten.

In einer neutral formulierten gemeinsamen Information (die es auch auf rumänisch gibt) haben der Verein Sonnenstrahl und die Fundaţia dem Freundeskreis und weiteren Interessierten die Entscheidung der Fundaţia mitgeteilt.

Wir bedauern diesen Entscheid sehr. Denn wir sind überzeugt, dass er weder den Lehrtöchtern noch der Fundaţia oder ihren Verantwortlichen etwas nützt – im Gegenteil:

 
Wir können uns nicht vorstellen, dass die Fundaţia das Wohn- und Ausbildungshaus ohne die finanzielle und personelle Unterstützung Dritter weiter betreiben kann. Dadurch verliert sie aber ihre Existenzberechtigung.
Es wird gerade in der heutigen Zeit äusserst schwierig sein, neue Sponsoren zu finden, welche die Weiterführung des Wohn- und Ausbildungshauses im bisherigen Rahmen ermöglichen.
Leidtragende sind vor allem die Lehrtöchter. Die Gruppe, die im Herbst 2009 ins zweite Lehrjahr gekommen wäre, kann ihre Ausbildung nicht abschliessen. Und neue Mädchen können natürlich auch nicht aufgenommen werden.
 

Waren dann die ganze Arbeit und all die Spenden der letzten acht Jahre umsonst, nur weil die Fundaţia auf die bisherige Zusammenarbeit verzichten will?
Dieser Gedanke ist zwar naheliegend – aber wir sind überzeugt, dass nichts davon umsonst gewesen ist.

Einerseits hat das Team in dieser Zeit insgesamt 36 Mädchen begleitet. Praktisch alle haben grosse Fortschritte gemacht im Sonnenstrahl, und manche von ihnen können nur dank dieser Ausbildung heute selbständig leben. Andererseits haben die Schweizer Teammitglieder in ihrem Freundeskreis und in der Stadt Gherla viel Positives bewirkt – und manche Saat aus dieser Zeit wird erst im Laufe der Jahre aufgehen. (Im Freundesbrief 31 haben Rosmarie Bähren und Kaspar Stiefel weitere Fragen beantwortet.)

Das Wichtigste ist für uns im Rückblick aber, dass die Sonnenstrahl-Arbeit nicht zu unserer Ehre war. Es war unser Herr und Gott, der den Bau der Sonnenstrahl-Gebäude ermöglicht hat; es ist Sein Werk, nicht unseres und nicht das der Fundaţia, dem wir unsere Zeit und Energie zur Verfügung gestellt haben. Und so wie Er in den vergangenen Jahren alles geleitet hat, so hat Er die Situation auch jetzt unter Kontrolle – und Er hat Mittel und Wege, um aus dem, was für uns jetzt so verfahren erscheint, wieder etwas Gutes werden zu lassen.

 

Die Aufgabe des Sonnenstrahls sehen wir vorläufig darin, bereit zu sein für den Moment, wenn die Fundaţia-Verantwortlichen die Aussichtslosigkeit ihrer Situation erkennen und offen sind für einen Neuanfang. Wann das sein wird – und ob überhaupt jemals –, wissen wir nicht. Wie lange dieses Angebot an die Fundaţia bestehen bleibt, wird die Generalversammlung des Vereins Sonnenstrahl entscheiden müssen.

Und das Geld?
Zukünftige Spenden werden genauso wie das heutige Vermögen für einen Neuanfang eingesetzt. Falls dieser nicht zustande kommt und der Verein Sonnenstrahl aufgelöst werden sollte, wird alles Geld statutengemäss Organisationen mit ähnlichen Zielen zugute kommen: Hilfswerken, die in Rumänien junge Leute unterstützen.

 
       
  Information auf deutsch
  Comunicat în limba română pdf
  Freundesbrief 31 pdf
 
 
Aus naheliegenden Gründen wird diese Webseite vorläufig weder aktualisiert noch ausgebaut.
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letztmals aktualisiert 3.2.10, letztmals bestätigt am 03.02.10